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Gilden im Zims

Gilden im Zims liegt mitten in Köln und verbindet Brauhaus, Restaurant und ein denkmalgeschütztes Renaissancehaus. Seine heutige Gestalt entstand 1563 im Stil der späten Renaissance. Unter dem Haus liegen römische Mauern etwa sieben Meter unter dem heutigen Straßenniveau. Basaltlava, gebrannte Ziegel und Granit bilden bis zu 1,8 Meter dicke Mauerzüge.

An dieser Stelle stand 1163 das Minnefusshaus, später folgten die Bezeichnungen Zabelbank und Zum Sankt Peter. Im Jahr 1920 kaufte Johann Zims das Gebäude. Nach dem Brand durch Luftangriffe 1943 erfolgte 1946 die Instandsetzung, später eine Restaurierung von 2006 bis 2009. Heute braut das Haus offiziell Gilden Kölsch.

Eine Dauerausstellung widmet sich dem Kölner Karneval und macht das Gebäude zur Außenstelle des Karnevalsmuseums. Auf der Speisekarte stehen Himmel un Ääd, Reibekuchen und knusprige Schweinshaxe. Im Gewölbekeller finden am Wochenende Partys statt, während das Haus zugleich am historischen Kölner Brauhaus-Weg liegt.

Stadt
Köln
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