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Borkenküche

Die Borkenküche steht als rundes, eingeschossiges Gebäude im Neuen Garten in Potsdam. Eichenrinde verkleidet die Wände, darüber liegt ein Reetdach.

Friedrich Wilhelm II. ließ den Bau 1796 als Küche für die nahe Muschelgrotte errichten. Von hier aus gelangten Speisen und Getränke zu königlichen Diners an der Gartenarchitektur am Jungfernsee. Ein Schornstein aus Eisenblech stellte einen Baumstamm dar. Oben saß eine Eule. Friedrich Wilhelm III. und Luise bevorzugten andere Orte, sodass die Küche nur kurze Zeit genutzt wurde. Nach dem Verfall baute man sie 1958 ab, nachdem der Neue Garten an die Potsdamer Schlossverwaltung zurückgekehrt war.

Gemeinsam mit der Eremitage begann 2007 ihre Rekonstruktion, die 2012 mit der neuen Rindenverkleidung endete. Jahrelange Forschung führte zu einer wetterfesten Technik für die Eichenrinde. So verbindet der Bau höfische Versorgung mit einer ungewöhnlichen Gartenarchitektur.

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Potsdam
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