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Bürgli

Bürgli steht als freistehendes spätklassizistisches Mehrfamilienhaus in einer großen Grünanlage im Zürcher Stadtteil Enge. Das Gebäude liegt auf einem Hügel über den Dächern der Stadt. Auf der Südwestseite erstreckt sich ein etwa 3000 Quadratmeter großer Weinberg. Das Gebäude besitzt drei Vollgeschosse unter einem sanft geneigten Walmdach. Seine symmetrischen Fassaden und großzügigen Räume zeigen die Gestaltung des Spätklassizismus. Der Name erinnert an einen turmartigen Vorgängerbau, der 1525 erstmals erwähnt wurde. Die heutige Form des Hauses entstand im Jahr 1834. Seit 1643 gehört Bürgli dem Engemer Zweig der Familie Landolt.

Zwischen 1876 und 1882 wohnte der Dichter und Politiker Gottfried Keller mit seiner Schwester im zweiten Stock. Hier schrieb Keller die zweite Fassung seines Romans Der grüne Heinrich. Auch Gustav Ammann, Daniel Garbade und Daniel Schnyder wuchsen auf dem früheren Landgut auf. Heute beherbergt das denkmalgeschützte Bürgli auch ein Restaurant. Das Restaurant verbindet traditionelle und moderne Elemente mit saisonalen Gerichten aus frischen Zutaten lokaler Lieferanten. Eigene Gartenkräuter finden Verwendung in der Küche. Vom Garten reicht der Blick über Zürich und den Zürichsee bis zu den Glarner Alpen. Eine Gartenterrasse und Banketträume gehören ebenfalls zum Haus.

Stadt
Zürich
Aktualisiert

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