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Bürgli

Das Bürgli steht als freistehendes, spätklassizistisches Mehrfamilienhaus in einer grossen Grünanlage des Zürcher Stadtteils Enge. Seine symmetrischen Fassaden tragen drei Vollgeschosse unter einem sanft geneigten Walmdach.

Auf der Südwestseite liegt ein rund 3000 Quadratmeter grosser Weinberg, während das Gebäude über die Dächer der Stadt ragt. Vom Garten reicht der Blick über Zürich und den Zürichsee bis zu den Glarner Alpen.

Der Name erinnert an einen turmartigen Vorgänger, der erstmals 1525 erwähnt wurde. Die heutige Gestalt entstand in den 1830er-Jahren.

Seit 1643 gehört das Bürgli dem Engemer Zweig der Familie Landolt. Gottfried Keller lebte hier mit seiner Schwester.

Zwischen 1879 und 1880 schrieb Keller im Bürgli die zweite Fassung seines Romans Der grüne Heinrich. Auch Gustav Ammann, Daniel Garbade und Daniel Schnyder wuchsen auf dem ehemaligen Landgut auf.

Das denkmalgeschützte Haus beherbergt ein Restaurant mit Gartenterrasse und Banketträumen. Die Küche verbindet saisonale Gerichte mit Zutaten lokaler Lieferanten.

Kräuter aus dem eigenen Garten ergänzen Fleisch, Fisch und vegetarische Speisen auf der wechselnden Karte. Die Weinkarte führt ausgewählte Tropfen aus Südeuropa.

עיר
Zurich
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