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Palais de Marbre

Der Palais de Marbre, auch Villa Les Palmiers genannt, steht in Nizza und verbindet italienische Renaissance mit neoklassizistischen Formen.

Seine Carrara-Marmorverkleidung gab dem Gebäude seinen Namen.

Ernest Gambart ließ die Villa 1871 von Sébastien-Marcel Biasini als repräsentativen Ort für Empfänge und Kunstausstellungen entwerfen.

Dafür kamen 27 Ladungen Marmor auf dem Seeweg.

Der ehemalige Park bewahrt subtropische Bäume, darunter Palmen, Araukarien, Eukalyptusbäume und Zedern, sowie Spuren einer künstlichen Grotte.

Französische Rasenflächen, Buchsbaum, Teiche und Zypressen prägen Teile der heutigen Gartenanlage.

Eine Inschrift mit einem Vers von John Keats schmückt die Südfassade des Gebäudes.

Die Villa wechselte mehrfach den Besitzer, diente als Filmkulisse und beherbergt seit 1963 das Stadtarchiv von Nizza.

Zu den Filmen gehören Lola Montès von Max Ophüls und Cela s'appelle l'aurore von Luis Buñuel.

Villa, Park und Gartendekorationen stehen seit 1993 im Zusatzverzeichnis der historischen Denkmäler, ausgenommen die Wohnhäuser aus den 1950er Jahren.

So zeigt der Palais de Marbre die wandelbare Geschichte einer Riviera-Villa.

Gleichzeitig bewahren Gebäude und Garten Spuren ihrer früheren Nutzung, von Empfängen bis zu universitären Kursen.

Stadt
Nizza
Aktualisiert

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