Bulle und Bär
Bulle und Bär heißen die lebensgroßen Bronzeskulpturen von Reinhard Dachlauer am Börsenplatz in Frankfurt. Sie stehen einander gegenüber, direkt bei der Frankfurter Börse. Der aufrecht stehende Bulle verkörpert steigende Aktienkurse, während der geduckte Bär fallende Märkte darstellt. Ihre gegensätzlichen Körperhaltungen erklären das bekannte Börsenbild in Frankfurt. Die Figuren entstanden für das Jubiläum der Frankfurter Börse und wurden dem Frankfurter Magistrat übergeben. Das Kulturamt der Stadt Frankfurt besitzt die beiden Skulpturen. Dachlauer schuf beide Figuren als lebensgroße Gegenüberstellung für das Jubiläum der Frankfurter Börse. Der Bulle steht zwischen dem Bären und der Börse. Diese Anordnung soll den Markt vor den negativen Einflüssen des Bären schützen.
Viele Besucher fotografieren das bronzene Paar am Börsenplatz. Die Figuren dienten außerdem als Kulisse für Börsengänge und öffentliche Kampagnen. Ihre Lage verbindet die Kunst mit der Frankfurter Finanzwelt. Bei verschiedenen Aktionen erhielten sie vorübergehend grüne Farbe, Strickaccessoires oder ungewöhnliche Begleitfiguren. Auch politische Proteste nutzten dieses bekannte Motiv in Frankfurt. Bulle und Bär verbindet am Börsenplatz Börsensprache, Kunst und Stadtraum.
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