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Römische Bäder

Die Römischen Bäder in Zürich zeigen, wie öffentliche Badeanlagen Körperpflege, Erholung und gesellschaftliches Leben verbanden. Ihr Name bezeichnet Thermen aus der römischen Badekultur.

Seit dem zweiten Jahrhundert vor Christus verbreiteten sich solche Anlagen im Römischen Reich und standen verschiedenen sozialen Schichten offen. Die Räume folgten dabei einer festen Reihenfolge nach Temperaturen. Auf das Apodyterium folgten Frigidarium, Tepidarium und Caldarium mit kalten, warmen und heißen Bereichen. Ein römisches Hypokaustum erwärmte Böden und Wände durch heiße Luft. Die Bäder dienten als Treffpunkte für Gespräche, politische Diskussionen, Geschäfte und Neuigkeiten aus dem Alltag. Manche Anlagen besaßen auch Sportplätze, Tavernen oder Bibliotheken.

Ein Schweizer Beispiel liegt bei Schleitheim, wo das Bad von Iuliomagus aus dem ersten bis dritten Jahrhundert stammt. Die Ruinen von Iuliomagus stehen heute in einem modernen Museumsgebäude. Modelle und Visualisierungen erklären dort den Aufbau und die Funktion dieser römischen Badeanlage. Das moderne Museum schützt die erhaltenen Ruinen. In den beheizten Räumen konnten Menschen baden, sich massieren lassen und Zeit miteinander verbringen. Auch römische Gärten ergänzten die Innenräume im Sommer. Erhöhte Böden ruhten auf Pfeilern, sodass heiße Luft unter ihnen und durch Hohlräume der Wände strömen konnte. Mosaike, Fresken und Marmor prägten viele römische Innenräume. Als erste Station deiner Zürcher Tour verbindet der Spot die Stadtgeschichte mit antiker Architektur und römischer Ingenieurskunst.

Stadt
Zürich
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