Römische Bäder
Der Spot Römische Bäder eröffnet in Zürich eine Tour durch verschiedene Epochen der Stadtgeschichte. Römische Thermen verbanden Körperpflege, Erholung und gesellschaftliches Leben. Ein typischer Besuch führte vom Umkleideraum über Kaltbad und Warmbad bis zum Heißbad. Das Frigidarium war oft der größte Raum. Im Tepidarium konnten sich Gäste massieren lassen, bevor sie ein Außenbecken nutzten. Das Caldarium blieb der heißeste Raum der Anlage. Ein Hypokaustum leitete warme Luft unter erhöhten Böden und durch Hohlräume in den Wänden. Römische Öfen versorgten diese Räume mit warmer Luft.
Gespräche, politische Debatten und Geschäfte gehörten ebenso zum Alltag in den Badeanlagen. Rundherum boten Stände dort Essen und Alltagsgegenstände an. Manche Komplexe verbanden Bäder mit Sportplätzen, Tavernen, Bibliotheken oder Theatern. Kuppeln, große Fenster und Glasmosaike prägten viele Innenräume. Bruchsteine und Ziegel bildeten die Wände, während Fresken und Marmor Flächen schmückten. In der Schweiz erinnert das Bad von Iuliomagus bei Schleitheim an diese Badekultur. Seine Überreste sind in einem modernen Museumsgebäude geschützt. Modelle und Visualisierungen erklären dort Aufbau und Funktion der römischen Anlage.
- By
- Zurich
- Indhold opdateret
Tag siden med på telefonen
Appen er gratis, og når du står foran stedet, begynder historien af sig selv.
Steder som dette er sat sammen til ture gennem Zurich. I appen begynder hver historie, lige når du står ved stedet, og du bestemmer selv ruten og tempoet.
Hvad er myTuur?
myTuur er en gratis app med ture gennem byer over hele verden. Hver tur består af steder, og historien begynder, når du ankommer: læs den, eller lyt til den.


