Jerusalem-Kirche
Die Jerusalem-Kirche steht an der Schäferkampsallee in Hamburg-Eimsbüttel. Der Backsteinbau zeigt neoromanische Formen, Mosaike und ein Satteldach.
Johannes Grotjan entwarf die Kirche, die zwischen 1911 und 1912 für eine jüdische Mission entstand. Hamburg war damals ein wichtiger Transitort für jüdische Emigranten aus Osteuropa. Über eine Million Menschen zogen durch die Stadt. Die Presbyterianische Kirche in Irland unterstützte diese Arbeit zunächst an wechselnden Orten. 1862 weihte die Gemeinde ihre erste Jerusalem-Kirche ein. Nach einem Luftangriff im Jahr 1942 blieb vom späteren Bau nur wenig erhalten. Kurt Schrieber leitete den vereinfachten Wiederaufbau bis 1953.
Heute bildet das Gotteshaus mit dem Jerusalem-Krankenhaus und dem Diakonissen-Haus ein geschütztes architektonisches Ensemble. Eine Orgel von Jehmlich Orgelbau aus dem Jahr 1983 orientiert sich am neobarocken Klangideal. Das ursprüngliche kreuzförmige Dach wich beim Wiederaufbau einem Satteldach.
- Stadt
- Hamburg
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Hamburg. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.
