Schwalbenlädle
Die Schwalbenlädle stehen an der Süd- und Westseite der Marienkapelle in Würzburg. Kleine, eingeschossige Fachwerkbauten schmiegen sich zwischen die steinernen Strebepfeiler und tragen geneigte oder Walmdächer. Ihre dichte Reihung erinnert an Schwalbennester entlang der Kirchenmauer.
Die frühesten Aufzeichnungen über diese Kramläden stammen aus dem Jahr 1437. Die Kirche vermietete die schmalen Flächen an Händler und verband damit Gotteshaus und Marktplatz. So zeigt die Anlage, wie eng mittelalterlicher Handel und kirchliche Architektur in Würzburg zusammenlebten. Die Läden wurden am 16. März 1945 zerstört und ab 1947 wieder aufgebaut.
Heute beherbergen die Fachwerkhäuschen unter anderem einen Optiker, Cafés, einen Kerzenladen, eine Metzgerei und ein Souvenirgeschäft. Das Café Brandstetter öffnete 1948 bereits drei Tage nach der Währungsreform wieder. Als Kulturdenkmal trägt die Anlage die Kennzeichnung D-6-63-000-323 und bewahrt damit ein Stück Würzburger Marktplatzgeschichte.
- Stadt
- Würzburg
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Würzburg. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.
