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Contregarde am Kienlesberg (Werk IX)

Die Contregarde am Kienlesberg (Werk IX) liegt in Ulm und gehört zur weitläufigen Bundesfestung Ulm. Zwischen 1843 und 1852 entstand hier ein Verteidigungswerk zum Schutz der Kienlesbergbastion und der umliegenden Gebiete. Olt von Hügel entwarf die Anlage.

Ein komplexes Wallsystem brachte ihr bei den Einheimischen den Beinamen „die sieben Hügele“ ein. Dazu gehörten ein trockener Graben, eine Eskarpe und das Ruhetaltor als Fußgängertor. Mehrere miteinander verbundene Werke bildeten die übergeordnete Verteidigungsstrategie und überwachten die Blauniederung. Im 20. Jahrhundert verschwanden große Teile beim Bau der Kienlesbergstraße und später der Bundesstraße. Heute sind die Eskarpe und einige unzugängliche Felskasematten nahe der Bahnlinie erhalten.

Stadt
Ulm
Aktualisiert

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