Alessandro Volta
Alessandro Volta führt dich in Como zu einem Ort, an dem Stadtgeschichte und Wissenschaft eng verbunden sind. Hier beginnt die Geschichte eines Forschers, der 1745 in Como geboren wurde und Elektrizität grundlegend veränderte. Seine frühen Interessen reichten von Gasen und Meteorologie bis zu selbstgebauten Laborgeräten. Bereits mit 18 Jahren schrieb er an Abbot Nollet und Father Beccaria, zwei bedeutende Fachleute seiner Zeit.
1775 entwickelte er den Elektrophor, einen elektrostatischen Generator für eine kontinuierliche elektrische Ladung. 1800 folgte die Voltasche Säule, die erste chemische Batterie der Welt. Kupfer- und Zinkscheiben lagen dabei abwechselnd zwischen Kartonstücken, die in Salzwasser getränkt waren. Diese Anordnung erzeugte einen stetigen Strom und bereitete den Weg für Elektromotor, Telegraph und Stromnetz. 1776 untersuchte Volta außerdem Methan, das er als brennbare Luft in den Sümpfen bezeichnete.
Im Tempio Voltiano in Como bleibt diese Geschichte mit seinem Leben und seinen Entdeckungen verbunden. An seiner Arbeit erinnert auch das Volt, die Einheit der elektrischen Spannung. Selbst Albert Einstein sah in der Voltaschen Säule die Grundlage späterer elektrischer Erfindungen.
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Foto: Pompeo MarchesiPublic domain
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