Frieda Schloss geb. Katz
Der Stolperstein Frieda Schloss geb. Katz liegt unauffällig im Gehweg und macht Erinnerung im öffentlichen Raum sichtbar. Seine kleine Messingplatte trägt ihren Namen im Pflaster. Frieda Schloss, geborene Katz, steht dabei für einen Menschen mit Zuhause, Alltag, Hoffnungen und eigenen Bräuchen. Ihr Name bleibt für Vorübergehende im Gehweg sichtbar. Das Kunstprojekt von Gunter Demnig bringt Namen von Menschen an Orte des heutigen Alltags zurück. Der Stein verbindet hier Vergangenheit und Gegenwart im Alltag. Die Erinnerung bleibt dabei nicht in einem großen Denkmal, sondern begegnet dir direkt unter den Füßen. Du liest hier einen Namen und hältst kurz inne. Diese kleine Messingplatte erinnert an ein persönliches Leben und an das Fehlen nach der Verfolgung im Holocaust. Sie erzählt dir dabei nicht alles über Friedas Leben. Gerade diese Offenheit lässt Raum für Fragen nach ihrem Alltag, ihrer Familie und den verlorenen Hoffnungen. Der Gehweg wird hier zum stillen Ort der Erinnerung. Wer den Stolperstein bemerkt, unterbricht den eigenen Weg und nimmt Frieda Schloss als Person wahr. Die kleine Messingplatte holt Geschichte in die Gegenwart. Frieda Schloss geb. Katz bleibt so mit ihrem konkreten Namen im Gehweg sichtbar.
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