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Frieda Schloss geb. Katz

Der Stolperstein aus Messing im Gehweg erinnert an Frieda Schloss, geborene Katz, und macht ihren Namen sichtbar.

Die kleine Platte liegt unauffällig im Pflaster.

Hinter dem Namen stehen ein Zuhause, alltägliche Gewohnheiten, Hoffnungen und eine Familie.

Der Stein bewahrt diese Person im öffentlichen Raum.

Gunter Demnigs Kunstprojekt bringt Namen von Menschen zurück, deren Leben der Holocaust zerstörte.

Frieda Schloss bleibt hier mit ihrem Namen konkret benannt.

Wenn du nach unten blickst, verbindet der Stolperstein den heutigen Gehweg mit einer verlorenen Lebenswelt.

Die kleine Messingplatte unterbricht deinen Weg für einen Moment.

Sie fordert dich auf, den Namen zu lesen und über ein verlorenes Leben im Alltag nachzudenken.

Der Gehweg wird dadurch zum Ort der Erinnerung.

Das Kunstprojekt von Gunter Demnig verbindet solche Namen mit europäischen Straßen und alltäglichen Wegen.

Jeder Stolperstein liegt dabei an einem Ort, an dem Menschen vorbeigehen.

Gerade diese Lage unter deinen Füßen stellt Vergangenheit und Gegenwart nebeneinander.

Der Name Frieda Schloss bleibt im Pflaster öffentlich sichtbar.

Die Platte erzählt nicht alles über Friedas Leben.

Doch sie macht aus einem unscheinbaren Messingstück einen festen Erinnerungsort.

By
Trier
Indhold opdateret

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