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Schleifmühle

Die Schleifmühle steht in Schwerin nahe dem Schlossgarten des Schweriner Schlosses und verbindet Wasserkraft mit Steinbearbeitung. Ein unterschlächtiges Wasserrad setzt die funktionsfähige Mühlentechnik in Bewegung. Das Museum zeigt die Geschichte des Gebäudes, historische Verfahren der Steinbearbeitung und Erzeugnisse aus Stein.

Um 1705 entstand die Anlage als Lohmühle und wechselte 1718 zur Getreidemühle. Eine Überschwemmung beendete den Betrieb der Mühle 1737. Ein Neubau von 1747 brachte erweiterte Mahltechnik und eine kleine Werkstatt für die Steinbearbeitung. Im Jahr 1755 war die Umwandlung zur Schleifmühle abgeschlossen. Im neunzehnten Jahrhundert half die Mühle bei der Erneuerung des Schweriner Schlosses, bevor 1904 bauliche Probleme die Produktion beendeten. Danach diente sie als Lager und als Transformatorenstation. Zwischen 1983 und 1985 rekonstruierte man das Gebäude und stellte die historische Steinbearbeitung wieder her.

Das Schleifmüllerhaus, das frühere Wohnhaus des Steinschleifers, beherbergt Fotoausstellungen und ergänzt die Museumsräume. Das Bauwerk gehört zum Schweriner Residenzensemble. Im Außenbereich steht eine Steinsäge aus der Zeit um 1920. Im Jahr 2000 erhielt es ein Wasserrad mit einem Durchmesser von etwa viereinhalb Metern.

Stadt
Schwerin
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