Rheinfelden-Pferrichgraben
Der Rheinfelden-Pferrichgraben ist ein spätrömischer Wachturm in Rheinfelden am steilen Rand über dem Rhein. Sein Standort bot freien Blick auf den Fluss.
Der Turm gehörte zu einem Überwachungssystem, das den Rhein als Grenze des Römischen Reiches überwachte. Kaiser Valentinian regierte während seiner Entstehungszeit im vierten Jahrhundert.
Seine ungewöhnliche rhomboide Grundfläche verweist auf die besondere Bauweise römischer Grenzanlagen. Fachleute restaurierten und konservierten die erhaltenen Mauern mehrfach.
Archäologische Untersuchungen legten Fundamente, einen nördlichen Graben und einen späteren Kalkofen frei. Der Kalkofen entstand im Mittelalter oder später.
Die Restaurierung bezog auch Mörtelproben aus dem Eingangsbereich für neue Datierungsverfahren ein. Archäologiestudierende dokumentierten das antike Mauerwerk vor Ort.
Der erhaltene Turm macht römische Militärarchitektur und Grenzverteidigung am Hochrhein anschaulich. Rheinfelden-Pferrichgraben verbindet Forschung mit sichtbarer Geschichte.
Die Anlage zeigt, wie Soldaten den Flussraum beobachteten und Signale entlang der Grenzlinie weitergaben. Benachbarte Türme ergänzten diese Sichtverbindung.
Heute veranschaulichen die Fundamente und Mauern die militärische Funktion des Platzes. Der Ort bewahrt Spuren römischer Grenzgeschichte.
- Stadt
- Rheinfelden
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Rheinfelden. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.
