St. Albertus Magnus
St. Albertus Magnus ist eine Kirche in Deutschland mit westlicher Ausrichtung und klaren Formen. Sie entstand für ein neues Viertel und eine Militärgemeinde nahe gelegener Kasernen in den frühen sechziger Jahren. Karl Schmid entwarf den siebenunddreißig Meter langen Bau mit reduzierter, einladender Gestaltung. Daneben ragt ein freistehender Glockenturm fünfundvierzig Meter hoch auf. Auf seiner Spitze trägt er ein fünf Meter hohes Bronzekreuz.
Unter einer markanten Holzdecke finden achthundertfünfzig Menschen Platz. Ein umlaufendes Fensterband mit einhundertfünfundsiebzig Quadratmetern lässt farbiges Tageslicht in den Raum. Über dem Altar steht Walter Zacharias’ vier mal vier Meter großer Kosmischer Christus aus Messing und Email. Darunter liegt ein zwölf Tonnen schwerer Granitblock aus dem Fichtelgebirge. Er birgt Reliquien der Heiligen Äterius, Charus und Innocentia. Eine überlebensgroße Statue des Patrons von Josef Erhart bewacht das Kirchenschiff. Vierzehn Kreuzwegfenster zeigen die Stationen und färben die Seitenschiffe mit Licht. Eine Aluminiumausführung des Altarbildes nimmt die Farben der Fenster auf. Ein Schwelbrand beschädigte das Dach, doch die Feuerwehr rettete den Bau.
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