Esperanto
Esperanto steht in Linz als etwa drei Meter hohe Skulptur im öffentlichen Raum. Eine runde, schlanke Betonsäule trägt sechs Metallpfeilspitzen verschiedener Größe. Sie weisen in alle Richtungen, auch nach oben, und machen die internationale Ausrichtung des Denkmals sichtbar. Auf dem Sockel leuchtet ein fünfzackiger grüner Stern als Symbol der Esperanto-Bewegung. Eine Metalltafel erinnert mit ihrer Inschrift an Ludwik Lejzer Zamenhof, den Begründer der Sprache.
Das erste Denkmal entstand 1965 nahe dem Linzer Hauptbahnhof nach einem Entwurf von Adolph Kloska. Umbauarbeiten beschädigten das Original 2001, sodass Herbert Egger eine neue Fassung entwickelte. Dafür nutzte er alte Pläne und Modelle aus dem Esperanto-Museum der Österreichischen Nationalbibliothek. Die heutige Skulptur wurde 2006 enthüllt und verbindet Betonsäule, Pfeile und Stern zu einem Zeichen für Verständigung über Grenzen hinweg. In Linz engagiert sich seit 1922 eine Esperanto-Gruppe, die nationale und internationale Kongresse veranstaltete. Besonders im Gedächtnis bleibt die Inschrift: „ESPERANTO LA LINGVO INTERNACIA DE D-RO LL. ZAMENHOF 1859–1917.“
- Stadt
- Linz
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Linz. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.
