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Laveshaus

Das Laveshaus in Hannover entstand zwischen 1822 und 1824 nach Plänen des Architekten Georg Ludwig Friedrich Laves. Laves entwarf es als eigene Residenz im klassizistischen Stil. Die Familie bewohnte den dritten Stock, während die unteren Etagen an angesehene Persönlichkeiten vermietet wurden. Zu ihnen gehörten Louis-Henri de Roger de Cahuzac und Sir Hugh Halkett. Um 1855 errichtete Laves für seinen Sohn George ein kleineres Atelierhaus, das später erweitert und ähnlich gestaltet wurde. Das Anwesen blieb lange im Familienbesitz. Das Laveshaus überstand die Luftangriffe des Zweiten Weltkriegs unbeschädigt, während viele Nachbargebäude zerstört wurden. Nach dem Krieg beherbergte es das städtische Fremdenverkehrsamt. 1996 erwarb die Architektenkammer Niedersachsen das Haus, das nach einer historischen Renovierung 1998 zu ihrem Sitz wurde. Eine Renovierung bewahrte die historische Bedeutung des Laveshauses. Heute bildet es ein Zentrum für architektonische Kultur in Niedersachsen. Das rustizierte Erdgeschoss und ionische Säulen prägen die klassizistische Außenansicht. Im Vestibül liegen Marmorbodenfliesen zwischen freistehenden Säulen. Drei Leinwandgemälde aus dem siebzehnten Jahrhundert zeigen Szenen griechisch-römischer Mythologie.

Stadt
Hannover
Aktualisiert

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