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Auferstehungskirche

Die Auferstehungskirche steht in Hamburg-Barmbek und zeigt eine frühe Verbindung von Backsteinarchitektur und Stahlbeton. Camillo Günther entwarf sie als helle Predigtkirche mit nahezu kreisförmigem Kirchenschiff, zentraler Anordnung und rechteckigem Altarbereich im Osten.

Der Bau begann 1916 und endete 1920, verzögert durch den Ersten Weltkrieg. Eine stützenfreie, hufeisenförmige Empore umschließt den Innenraum, während die zweischalige Kuppel innen flach erscheint und außen hoch über dem Gebäude aufragt. Richard Kuöhl schuf die keramischen Schmuckelemente, darunter Büsten von Luther und Melanchthon. Restaurierungen bewahrten Turm, Westfassade, Seiteneingänge und Keramiken, und die schwarzen Türen erhielten ihre ursprüngliche Leinölbeschichtung zurück.

Besonders anschaulich bleibt der Eingang des Ziegelensembles aus Kirche, Gemeindehaus und Pfarrhaus: Seine Gestaltung verbindet schwarze, rötliche und ockerfarbene Nuancen mit den restaurierten keramischen Details.

Stadt
Hamburg
Aktualisiert

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