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Denkmal den Opfern

Das Denkmal den Opfern steht in Frankfurt und erinnert an die Opfer des Ersten Weltkriegs. Benno Elkan schuf es aus schwedischem Marmor im Jahr 1920. Eine gekauerte Frau weint, während sich ihr Gesicht und Körper vor Schmerz verziehen. Unter ihr trägt der Sockel die Inschrift „Den Opfern“.

Frankfurts Magistrat wählte diese Darstellung 1919, weil sie gefallene Soldaten statt den Krieg selbst ins Zentrum stellte. Auch die Toten gegnerischer Seiten finden darin Platz. Nationalkonservative Kreise kritisierten die trauernde Frau, weil sie aus ihrer Sicht den Nationalstolz schwächte. Im Jahr 1933 entfernte das NS-Regime das Mahnmal.

Menschen bewahrten und versteckten die Skulptur während des Krieges, bevor sie 1946 nahe ihrem ursprünglichen Standort zurückkehrte. Die Neuaufstellung macht aus dem stillen Marmorbild ein Zeichen gegen Kriegsverherrlichung. Der Ort ist rollstuhlgerecht zugänglich.

Stadt
Frankfurt am Main
Aktualisiert

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