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St. Maria Lyskirchen

St. Maria Lyskirchen ist Kölns kleinste der zwölf romanischen Kirchen und steht nahe dem Rhein. Eine Kapelle ist hier erstmals 948 urkundlich belegt.

Die heutige dreischiffige Basilika entstand zwischen 1198 und 1225, mit erhöhtem Ostchor und zwei Türmen. Nur der Nordturm wurde vollständig vollendet.

Die Kirche diente einst Schiffern, Fischern und Bewohnern des damaligen Dorfes südlich der Kölner Stadtmauer. Ihre erhöhte Lage schützte den Bau vor Hochwasser.

An der Westfassade markiert eine Hochwassermarke den Pegel der Eisflut vom 28. Februar 1784. Das romanische Portal trägt einen kunstvollen Blendbogen mit Kranz.

Im Mittelschiff erzählen gut erhaltene Fresken des 13. Jahrhunderts Szenen aus Altem und Neuem Testament. Seitenkapellen zeigen Nikolaus und Katharina in Fresken.

Zur Ausstattung gehören die hölzerne Schiffermadonna von 1420, farbige Fenster und ein Hochaltar von Elmar Hillebrand. Die Fresken blieben im Hauptschiff weitgehend erhalten.

Nach Kriegsschäden an Dach und Emporengewölbe begann 1947 der Wiederaufbau in mittelalterlicher Gestalt. Kirche, Sakristei und Küsterhaus stehen unter Denkmalschutz.

Stadt
Köln
Aktualisiert

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