Wertach-Kraftwerk
Das Wertach-Kraftwerk steht in Augsburg zwischen Rosenau und Thelottviertel am Wertachkanal und verbindet Wasserbau mit Architekturgeschichte. Es gehört zum Augsburger Wassermanagement-System und zum UNESCO-Welterbe. Die Anlage entstand für die Stromversorgung des Augsburger Straßenbahnnetzes und prägte damit die städtische Energiegeschichte. Der Wertachkanal verläuft direkt neben der Wertach. Sein L-förmiger Bau trägt ein Walmdach, einen Zackenfries an den Traufen und ein Bogentor mit Relief. Der Greif trägt dort einen Pinienzapfen auf dem Rücken.
In der Maschinenhalle stehen große, runde Generatoren, die den ursprünglichen Bauzustand des Kraftwerks sichtbar machen. Francis-Turbinen gehören zur historischen technischen Ausstattung des Kraftwerks. Siemens-Schuckertwerke lieferten die Generatoren, während die erneuerte Turbinentechnik den Wassereinsatz verringerte. Die Anlage produziert Wechselstrom, die Gleichstrommaschinen laufen leer. Mosaike schmücken die Außenwand, während Spazier- und Radwege den Ort in Augsburg erschließen. Das Kraftwerk zeigt die Verbindung von Wasser, Technik und Stadtentwicklung.
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