Werkbundsiedlung
Die Werkbundsiedlung in Wien-Hietzing entstand 1932 als Mustersiedlung für modernes und leistbares Wohnen. Josef Frank leitete die künstlerische Planung der Wiener Wohnsiedlung. 31 Architekten aus Österreich und dem Ausland entwarfen ursprünglich 70 Einfamilienhäuser mit unterschiedlichen Lösungen für kleine Grundrisse. Heute stehen 64 Häuser der Siedlung unter österreichischem Denkmalschutz. Die Anlage zeigt, wie Raumökonomie, gezielte Ausblicke und funktionale Details kleine Häuser großzügig wirken lassen. Der Maler László Gábor entwickelte das Farbkonzept der Siedlung. Gesiba baute die Siedlung, während die internationale Ausstellung ihre Architektur und Möblierung als zeitgemäße Wohnmodelle präsentierte. Ein kleines Museum entstand neben einem Haus der Siedlung. Kriegsschäden zerstörten sechs Häuser, und spätere Restaurierungen bewahrten neben Originalbauten auch ein Nachkriegshaus von Roland Rainer. Das Rietveld-Haus erhielt 2015 seine ursprüngliche Gestalt zurück. Die Werkbundsiedlung dokumentiert damit die Verbindung von frühem Modernismus, sozialem Wohnbau und städtebaulicher Planung im Roten Wien. Im Jahr 2020 erhielt die Anlage das Europäische Kulturerbe-Siegel.
- Stadt
- Wien
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Wien. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.




