Karlskirche
Die Karlskirche steht am Wiener Karlsplatz und verbindet barocke Formen mit einer weithin sichtbaren grünen Kuppel. Zwei monumentale Säulen flankieren den Eingang und tragen spiralförmige Reliefs. Die Fassade erinnert an einen griechischen Tempelportikus, während Turmpavillons römische Barockeinflüsse aufnehmen.
Nach Wiens großer Pestepidemie gelobte Kaiser Karl VI. 1713 den Bau zu Ehren des heiligen Karl Borromäus. Johann Bernhard Fischer von Erlach gewann den Wettbewerb. Sein Sohn Joseph Emanuel vollendete den Bau 1737 und veränderte dabei unter anderem die Kuppel. Bis 1918 diente das Gotteshaus als kaiserliche Patronatskirche.
Im Inneren führen Marmor, Goldakzente und Licht entlang der Hauptachse zu Fresken und dem Hochaltar. Das Kuppelfresko malten Johann Michael Rottmayr und Gaetano Fanti. Über dem Altar leuchtet ein rundes Glasfenster mit dem hebräischen Tetragramm, darunter erscheint die Apotheose des Heiligen. Vivaldis Musik erklingt hier regelmäßig, oft mit Barockinstrumenten. Im Museo Borromeo bewahren sakrale Gegenstände und historische Reisegewänder eine konkrete Verbindung zu Karl Borromäus.
- Stadt
- Wien
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Wien. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.




