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Catalina Homar

Catalina Homar steht als Büste in den kommunalen Gärten und erinnert an eine Frau der mallorquinischen Landwirtschaft. Die Skulptur besteht aus feuerfestem, teilweise bemaltem Ton.

Eine raue Steinbasis trägt das warme, greifbare Material der ortsverbundenen Bildhauerin. Zwei Tafeln erläutern Homars Lebensweg.

Ludwig Salvator berief die Tochter eines Schreiners zur Verwalterin der Finca S’estaca. Dort lernte sie lesen und schreiben.

Homar verbesserte den Anbau, verlängerte die Arbeitszeit im Jahreslauf und setzte höhere Löhne durch. Auch Regentage wurden bezahlt.

Unter ihrer Leitung erhielten Weine aus Malvasía- und Moscatel-Trauben Auszeichnungen bei internationalen Ausstellungen. Die Weine trugen den Namen des Landguts über die Insel hinaus.

Ein nach Homar benannter Weg führt durch Olivenhaine und Steineichenbestände zu restaurierten ländlichen Bauwerken. Dazu gehören ein alter Kalkofen und eine Schneehütte im Gebirge.

Die Büste verbindet Homars Arbeit mit der Landschaft, die sie als Verwalterin nachhaltig prägte.

Stadt
Valldemossa
Aktualisiert

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