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Votivkreuz

Das Votivkreuz steht am kleinen Zugang durch die alte Stadtmauer, am Fuß eines steilen Weges. Seine verwitterte Steinoberfläche trägt eine Inschrift, die noch deutlich lesbar ist. Peter Kayl ließ es 1738 für seine Frau Anna errichten, die im Mai desselben Jahres plötzlich starb. Ihr Name verbindet das Denkmal mit einer persönlichen Geschichte von Trauer und Glauben.

Über mehr als zweieinhalb Jahrhunderte blieb das Kreuz an diesem Ort erhalten. Vorbeigehende Menschen fanden hier einen Anlass, über Vergänglichkeit und Hoffnung auf Erlösung nachzudenken. Neben dem Zugang stand früher ein überdachter Waschtrog, an dem sich der Alltag der Stadt abspielte. Dieser verschwand 1906, während die eingemeißelte Erinnerung an Anna und Peter Kayl blieb. LinkedIn

Stadt
Trier
Aktualisiert

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