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Schlossgarten

Der Schlossgarten liegt in Schwerin unmittelbar südlich des Schlosses und verbindet barocke Gartenkunst mit Wasser, Skulpturen und Baumachsen. Sein Kreuzkanal spiegelt die Fassade des Schlosses nach dem Vorbild von Versailles. Alleen, Boskette, Pavillons, Lauben, eine große Grotte, Wasseranlagen und eine Rasenkaskade gliedern die Anlage. Auch ein Hippodrom für Veranstaltungen und Turniere gehört dazu.

Jean Laurent Legeay entwarf die heutige barocke Grundform, deren Umsetzung 1748 unter Herzog Christian Ludwig II. begann. Im 19. Jahrhundert erweiterte Peter Joseph Lenné den Park um englische Landschaftselemente. Zuvor prägten Küchengärten, Entwässerungsarbeiten und ein kurzlebiger französischer Lustgarten das feuchte Gelände. Spätere Umbauten machten daraus einen mehrteiligen Park.

Theodor Klett gestaltete den Burggarten, dessen Terrassen, Wasseranlagen und Grotte italienische Renaissancegärten aufgreifen. Der Gewächshausgarten war als privater Garten für den Großherzog angelegt und zeigt eine Skulptur der Großherzogin Alexandrine. Die barocken Skulpturen von Balthasar Permoser stehen als Kopien dort, weil die Originale aus konservatorischen Gründen ersetzt wurden. Der hölzerne Jugendtempel wurde 2014 nach seiner Zerstörung wiederaufgebaut. Eine schwimmende Wiese ergänzt das historische Gartengefüge als Gestaltung aus dem 21. Jahrhundert.

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Schwerin
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