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Schlossgarten

Der Schlossgarten liegt in Schwerin unmittelbar südlich des Schlosses und verbindet barocke Gartenkunst mit Wasser, Bäumen und Skulpturen. Seine fünfundzwanzig Hektar umfassen Alleen, Boskette, Pavillons und einen spiegelnden Kreuzkanal. Dazu kommen eine große Grotte, Lauben, Wasseranlagen, eine Rasen-Kaskade und das von Bäumen umgebene ovale Hippodrom. Auch eine schwimmende Wiese gehört zur Anlage.

Die heutige Grundform entstand ab 1748 unter Herzog Christian Ludwig II. nach Entwürfen Jean Laurent Legeays. Zuvor dienten Teile des Geländes als Küchengärten unter Herzog Johann Albrecht I. Ein französischer Lustgarten von 1672 scheiterte jedoch an feuchtem Boden und fehlender Pflege. Peter Joseph Lenné erweiterte den Park zwischen 1840 und 1852. Dabei ergänzte er englische Landschaftselemente und bewahrte zugleich die barocke Struktur. Spätere Bebauung verringerte die frühere Fläche um etwa 150 Hektar.

Im Burggarten führen Terrassen, Wasserflächen und eine Grotte zu Formen italienischer Renaissancegärten. Eine Restaurierung brachte die historische Gestaltung wieder zur Geltung. Aus konservatorischen Gründen ersetzte man Permosers ursprüngliche Skulpturen durch Kopien. Der hölzerne Jugendtempel wurde 2014 nach seiner Zerstörung wiederaufgebaut.

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Schwerin
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