Jagdschloss Friedrichsthal
Das Jagdschloss Friedrichsthal steht in Schwerin und entstand als Residenz des mecklenburgischen Großherzogs Friedrich Franz I. Der zweigeschossige Fachwerkbau von 1790 trägt ein Walmdach mit zentraler Gaube. 1798 kamen zwei halbkreisförmige Seitenflügel hinzu, die zunächst Kutschen und Pferde aufnahmen.
Friedrich Franz I. kaufte das Anwesen 1797 und machte es wegen des wildreichen Umfelds zum Jagdsitz. Die letzte Hofjagd fand dort vermutlich 1822 statt. Im Ersten Weltkrieg diente das Haus Soldaten als Erholungsheim und später Kriegswaisen als Unterkunft. Nach 1945 folgten ein Tuberkulose-Sanatorium und ein Altersheim. Seit 1993 steht der Bau leer, während Umbaupläne seit 2010 Wohnungen vorsehen.
Der einst bis zum Neumühler See reichende Park wurde 1945 teilweise gerodet und später bebaut. Zwei Kavaliershäuser von 1798 stehen gegenüber, wurden jedoch in den neunziger Jahren stark verändert. Im Inneren hing die Tapete „La chasse à Compiègne“ mit einer höfischen Rotwildjagd. Das einzige erhaltene Druckbeispiel befindet sich heute im Jagdschloss Friedrichsmoor.
- Stadt
- Schwerin
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Schwerin. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.



