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Stūra māja

Das Stūra māja in Riga wurde nach Plänen des Architekten Aleksandrs Vanags zwischen 1910 und 1912 errichtet. An der Ecke lagen zunächst Wohnungen, Geschäfte, eine Musikschule, eine Bibliothek und eine Apotheke.

Nach Lettlands Unabhängigkeit bezogen Ministerien, Verlage und Kulturbehörden die Räume. 1940 baute der sowjetische KGB das Gebäude zu seinem lettischen Hauptquartier mit zahlreichen Gefängniszellen um, bevor er 1944 zurückkehrte und bis 1991 blieb. Seit 2015 zeigt das Museum für die Okkupation Lettlands hier eine Ausstellung zur KGB-Geschichte in Lettland, während die 2015 renovierte Fassade an die wechselvolle Architekturgeschichte Rigas erinnert.

Stadt
Riga
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