Kaķu nams
Das Katzenhaus steht in der Rigaer Altstadt und verbindet mittelalterliche Formen mit farbigem Jugendstil. Friedrich Scheffel errichtete den Bau 1909. Vanillegelbe Fassaden und zwei schwarze Kupferkatzen prägen den Anblick über den Dächern.
Die Tiere sitzen auf den Türmchen, mit gewölbten Rücken und erhobenen Schwänzen. Einer Rigaer Legende zufolge ließ ein wohlhabender lettischer Kaufmann sie nach seiner Ablehnung durch die Große Gilde anbringen. Ihre Hinterteile zeigten zunächst zur gegenüberliegenden Kaufmannsvereinigung, was einen langen Rechtsstreit ausgelöst haben soll. Ein Kompromiss habe schließlich die Katzen zur Gilde blicken lassen und dem Besitzer die Aufnahme zugesichert. Ob er tatsächlich Mitglied wurde, bleibt offen, während das Erdgeschoss heute ein Restaurant beherbergt und die oberen Etagen Büros nutzen.
Die geschmiedeten Kupferfiguren wirken, als könnten sie jeden Moment vom Dach springen. Their silhouettes make the building a memorable landmark in Riga’s historic centre.
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