St. Maria
In Deutschland steht St. Maria als kleine Nebenkirche im Rokokostil. Der Bau von 1759 verbindet einen hellen Saal mit sanften Formen und einem westlich abfallenden Satteldach. Am östlichen Ende liegt der leicht zurückgesetzte ovale Chor. Über dem Chor ragt ein schlanker Dachreiter mit einer Zwiebelhaube empor.
Sein gotisches Kreuzrippengewölbe bewahrt ein originales Stück der mittelalterlichen Vorgängerkirche. Im Inneren stehen drei farbig und golden gefasste Rokokoaltäre aus den 1750er Jahren. Die hölzerne Madonna mit Kind steht am Hochaltar. Ihre Herkunft bleibt zwischen einem gotischen Ursprung und einer späteren Nachahmung ungeklärt. An den Seitenaltären erscheinen Franz Xaver und Johannes Nepomuk. Der zweite Heilige steht neben dem Wappen der Familie Lerchenfeld. Die Kanzel zeigt Szenen aus dem Gleichnis vom Sämann.
An der Decke stellt ein großes Gemälde die Himmelfahrt Mariens dar, während die Emporenbrüstung Marias Lebensszenen trägt. Über dem Chorbogen schwebt eine Madonna des Rosenkranzes.
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