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St. Ignaz

St. Ignaz erhebt sich in Deutschland zwischen benachbarten Gebäuden, dessen steiles Satteldach ein steinernes Lamm krönt. Nur die Süd- und Ostseite zeigen spitzbogige Maßwerkfenster. Die spätgotische Kirche geht auf eine Bruderhausstiftung von 1444 zurück, die verarmten Handwerkern Unterkunft gab. Beim großen Umbau von 1622 erhielt der Bau sein heutiges Erscheinungsbild mit Rundbogenportal und doppelter Freitreppe.

Im fast quadratischen Innenraum bewahren Flachdecke, Balustersäulen und schlichtes Gestühl die klare Ordnung früherer Jahrhunderte. Frauen, Männer, Geistliche und Brüder saßen in getrennten Reihen, deren Plätze einst vermietet wurden. Bunte Glasfenster aus dem 19. Jahrhundert beleuchten den Raum, während ein Gemälde des Guten Hirten die Apsis prägt. Unter der Kirche liegen gewölbte Keller, die einst Bier und Wein lagerten und vielleicht auch als Arrestzellen dienten.Seit 2006 gehört St. Ignaz zum UNESCO-Welterbe.

Stadt
Regensburg
Aktualisiert

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