St. Ignaz
St. Ignaz steht in Deutschland als spätgotischer Kirchenbau zwischen benachbarten Gebäuden, von außen sichtbar an Süd- und Ostseite. Das schroffe Satteldach trägt ein steinernes Lamm.
Die Geschichte begann 1444, als zwei Bürgerstiftungen zu einem Bruderhaus für verarmte Handwerker verbunden wurden. Der große Umbau von 1622 gab dem Gotteshaus seine heutige Gestalt mit Rundbogenportal und doppelter Freitreppe. Im fast quadratischen Innenraum stehen Flachdecke, Balustersäulen und schlichtes Holz für eine zurückhaltende Gestaltung. Bunte Glasfenster aus dem 19. Jahrhundert bringen Farbe in den Raum. Das Gestühl ordnet Frauen, Männer, Geistliche und Brüder nach einem festen Schema.
Die Apsis bewahrt einen Holzaltar und ein Gemälde des Guten Hirten von Christian Kappelmeyer. An den Wänden erzählen Bilder aus dem 17. Jahrhundert von den letzten Tagen Christi. Unter der Kirche ziehen sich tonnengewölbte Keller unter dem heutigen Straßenniveau entlang. Früher lagerten dort vermutlich Bier und Wein, möglicherweise dienten manche Räume auch als Arrestzellen. St. Ignaz gehört als Zeugnis von Fürsorge, Glauben und gemeinschaftlicher Gestaltung zum UNESCO-Welterbe.
- By
- Regensburg
- Indhold opdateret
Tag siden med på telefonen
Appen er gratis, og når du står foran stedet, begynder historien af sig selv.
Steder som dette er sat sammen til ture gennem Regensburg. I appen begynder hver historie, lige når du står ved stedet, og du bestemmer selv ruten og tempoet.
Hvad er myTuur?
myTuur er en gratis app med ture gennem byer over hele verden. Hver tur består af steder, og historien begynder, når du ankommer: læs den, eller lyt til den.





