Porzellanterrasse
Die Porzellanterrasse gehört zum Schloss Babelsberg in Potsdam und erweitert dessen Innenräume um einen gestalteten Außenbereich. Sie verbindet das Schloss mit den Lustgärten.
Diese Terrassen entstanden zwischen 1843 und 1848, wobei Hermann Fürst von Pückler-Muskau ihre Gestaltung maßgeblich prägte. Ein zentraler Brunnen bildet ihren markanten Mittelpunkt.
Die Kölner Dombauhütte schenkte den Brunnen zur Würdigung von Friedrich Wilhelm IV. und Wilhelm I. Auch Skulpturen gehören zur Ausstattung der Terrasse.
Zu den genannten Künstlern zählen Christophe Fratin und Elisabeth Ney, deren Werke den Außenraum ergänzen. Kunstvolle Mosaike prägen die begehbaren Flächen der Terrasse.
Restaurierungsarbeiten umfassten ihre Reparatur sowie die Wiedereinsetzung der verzierten Geländer. Zur Terrassenanlage zählen außerdem die Goldene Terrasse und die Blaue Terrasse.
Das Schloss Babelsberg diente Wilhelm I. als Sommerresidenz und gehört zum UNESCO-Welterbe Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin. Die Anlage verbindet Architektur, Gartenflächen, Wasser und Kunst.
Die Porzellanterrasse zeigt dabei, wie Schlossräume und Lustgärten räumlich zusammenwirken. Der Brunnen, die Mosaike und die Geländer geben dem Ort konkrete architektonische Details.
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