Église Notre-Dame-de-Lorette
Die Église Notre-Dame-de-Lorette steht im neunten Arrondissement von Paris und gehört zur neoklassizistischen Architektur. Der Architekt Louis-Hippolyte Lebas entwarf den Bau im neoklassizistischen Stil.
Zwischen 1823 und 1836 entstand die römisch-katholische Kirche anstelle einer Kapelle aus dem siebzehnten Jahrhundert. Vier korinthische Säulen prägen die klassische Außenfront des Gebäudes. Ein Giebel mit Skulpturen von Charles René Laitié ergänzt die zurückhaltende Fassade. Im Inneren verbinden sich Wandmalereien, Skulpturen und polychrome Dekoration.
Die Seitenschiffe verlaufen zwischen dorischen Säulen und führen zu vier großen sowie sechs kleinen Seitenkapellen. Jede Kapelle zeigt eigene Wandmalereien und thematische Ausgestaltung im Inneren. Besonders reich wirkt der Chor mit Wandbildern, Skulpturen und Kassettendecken von Hubert-Nicolas Lamontagne. Die Deckenmotive stellen die Jungfrau Maria und den Heiligen Geist dar. Zwei Orgeln gehören zur Ausstattung, darunter die 1838 vollendete große Orgel von Aristide Cavaillé-Coll. Claude Monet und Georges Bizet wurden hier getauft. Das meist schlichte Kirchenfenster erhält mit dem Fenster der Himmelfahrt von Jérôme-Marie Delorme einen besonderen Akzent.
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