Bispegården
Bispegården steht in Oslo als neugotischer Bau von Henrik Thrap-Meyer zwischen mittelalterlichen Ruinen. Die heutige Anlage entstand 1883 und 1884 auf den Überresten des Dominikanerklosters Olavsklosteret, das vermutlich 1239 gegründet wurde.
Drei Räume im Keller bewahren Teile des alten Klosters, darunter eine 1968 eingerichtete Kapelle. An ihrer Decke zeichnen sich Wanddekorationen aus dem 13. Jahrhundert ab. Bis 1986 wohnte hier der Bischof von Oslo, heute arbeiten dort der Bischof und der Diözesanrat in Büros und Sitzungsräumen. Eine Innenrenovierung in den Jahren 1999 und 2000 brachte viele Räume zu ihren ursprünglichen Farben zurück.
Direkt hinter dem Haupteingang hängt eine vergoldete Marienfigur aus der Sammlung von Bischof Anton Christian Bang von 1897. Im Speisesaal stehen außerdem eine Kopie des Johanneskopfes aus dem Nidarosdom und ein Kronleuchter vom Gutshof Vækerø.
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Foto: MahlumPublic domain 
Foto: wikimedia
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