Denkmal an die Opfer des Attentats auf das Oktoberfest am 26. September 1980
Das Denkmal an die Opfer des Oktoberfestattentats steht auf der Theresienwiese in München und erinnert an einen rechtsextremen Anschlag. Der bayerische Bildhauer Friedrich Koller entwarf die bronzene Stele. Auf Wunsch der Angehörigen trägt die Stele die Namen der Menschen, die bei der Bombenexplosion starben. Der Anschlag traf den Haupteingang des Oktoberfestgeländes. Eine halbkreisförmige Stahlwand ergänzt die ursprüngliche Stele und macht die Folgen des Anschlags sichtbar. Ihre Öffnungen prägen die Fläche hinter dem Erinnerungszeichen. Die Stele steht im Zentrum eines in den Boden eingelassenen Kreises, der die Gedenkstätte räumlich fasst. Das Denkmal gehört zur jüngeren Geschichte Münchens. Die Gedenkstätte verbindet Bronze, Stahl und eine kreisförmige Bodenfläche mit dem Gedenken an die Opfer. Sie ist für Menschen im Rollstuhl gut zugänglich. Bei Gedenkveranstaltungen werden hier Kränze niedergelegt, und Überlebende sowie Vertreter der Stadt halten Reden. Die Erinnerungsstätte bewahrt damit einen konkreten Ort der Münchner Stadtgeschichte dauerhaft.
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