St. Josef
St. Josef steht in Memmingen als katholische Stadtpfarrkirche und Hauptkirche des dortigen Dekanats. Der Bau entstand zwischen 1927 und 1929 aus Beton mit unverputztem Ziegelmauerwerk. Der wachsende katholische Bevölkerungsanteil nach Memmingens Eingliederung in Bayern 1803 führte zum Neubau. Zuvor hatte die Gemeinde die Kirche St. Johann Baptist räumlich überholt. Sein rechteckiges Langhaus umfasst zwölf Joche und wird von Seitenschiffen begleitet. Im Inneren treffen freiliegende Betonwände auf Holzdecken und prägen den Raumeindruck.
Michael Kurz und Thomas Wechs entwarfen den Bau, Josef Hebel führte die Arbeiten in Memmingen aus. Albert Burkarts monumentales Chorfresko zeigt Christus als Herrscher der Welt. Eine Jann-Orgel von 1980 ersetzte das ursprüngliche Steinmeyer-Instrument von 1929 und eignet sich für Liturgie und Konzert. Seit 1956 dient der Bau in Memmingen als Pfarrkirche. Ein Pfarrsaal ergänzt die Anlage, während die Krypta zum Pfarrzentrum umgestaltet wurde. Die Glocken von Rudolf Perner kamen 1988 und ersetzten die im Zweiten Weltkrieg beschlagnahmten Glocken.
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- Aktualisiert

Foto: Thomas MirtschPublic domain 
Foto: Richard MayerCC BY 3.0
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