St. Leopold
St. Leopold ist eine römisch-katholische Pfarrkirche und steht im Linzer Stadtteil Urfahr. Die Kirche entstand Ende der sechziger Jahre nach Plänen von Gottfried Nobl. 1972 wurde sie zur Pfarrkirche erhoben, bevor ein Brand 1986 schwere Schäden verursachte. 1987 erhielt das wiederaufgebaute Gotteshaus seine neuerliche Weihe.
Das große Gebäude besitzt einen kreuzförmigen Grundriss, ein Flachdach, abgerundete Innenecken und sichtbar rotes Ziegelmauerwerk. Betonbänder markieren dabei die Kanten und die Kreuzungspunkte des Baukörpers. Im Erdgeschoss bilden Taufkapelle und Werktagskapelle mit weiteren Nebenräumen eine achteckige Anlage. Die Ostseite zeigt farbige Glasfenster mit den Kreuzwegstationen. In der Taufkapelle stehen eine Krippe von Karl Gruber und ein Kruzifix von Johann Forstner, beide aus 1987. Im Hof befindet sich das Mosaik „Begegnung“ von K. Lukesch. Ein verkohlter Kruzifixtorso aus dem 18. Jahrhundert erinnert in der Werktagskapelle an den Brand. An der Fassade steht eine Leopoldstatue von Maximilian Stockenhuber aus 1989. St. Leopold verbindet Gottesdienst, Kunst und Gemeindeleben mit Kindergarten, Kinderangeboten und karitativer Arbeit.
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