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Karmelitenkirche

Die Karmelitenkirche steht in Linz als römisch-katholischer Barockbau mit stark gegliederter Westfassade. Ihr Entwurf orientiert sich an der Josefskirche in Wien und verbindet Architektur, Skulptur und Malerei auf engem Raum.

Der Grundstein wurde 1690 gelegt, 1710 war der Bau vollendet, eine zweite Bauphase folgte von 1720 bis 1726. Johann Raas prägte die Hauptfassade, während Martin Witwer und Johann Michael Prunner sie später weiterentwickelten. Stuckarbeiten von Diego Francesco Carlone und Paolo d’Allio begleiten die Innenräume, dazu kommen die Figuren der heiligen Teresa und des heiligen Johannes am Eingang. In der Giebelnische steht eine Josefstatue von 1722, am Hochaltar hängt Martino Altomontes Darstellung der Heiligen Familie von 1724.

Auch Kanzel, Beichtstühle und Orgel erzählen von mehreren Jahrhunderten Kirchen- und Kunstgeschichte. Die Kanzel entstand 1714, die kunstvoll geschnitzten Beichtstühle 1711. Besonders eindrucksvoll bleibt der gläserne Sarg mit den Reliquien des heiligen Felix, die seit 1733 auf dem Altartisch ruhen.

Stadt
Linz
Aktualisiert

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