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Gedenkstein Arthur Nikisch

Der Gedenkstein Arthur Nikisch steht in Leipzig vor einem Wohnhaus und markiert den früheren Standort von Nikischs Wohnung. Hier verbrachte der Dirigent die letzten vierzehn Jahre seines Lebens, nachdem er 1907 eingezogen war. Das sogenannte Märchenhaus trug damals die Hausnummer 28 und bot ihm eine Wohnung mit mehr als 300 Quadratmetern. Arthur Nikisch wirkte als Gewandhauskapellmeister und prägte damit das Leipziger Musikleben.

Das ursprüngliche Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, an seiner Stelle entstand Ende der 1980er Jahre ein Neubau mit der Nummer 32. Eine Hausplakette passte dort nicht, deshalb erhielt der Erinnerungsort eine quadratische Granitsäule. Die etwa 1,42 Meter hohe Säule trägt vorne und hinten Bronzetafeln mit Inschriften. Die Gestaltung stammt von Harald Alff, den Bronzeguss übernahm die Gießerei Noack.

Besonders auffällig bleibt der Trinkspruch von Franz Liszt aus dem Jahr 1885 auf der Rückseite. Die Enthüllung erfolgte 1997 am 75. Todestag Arthur Nikischs.

Stadt
Leipzig
Aktualisiert

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