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ehemalige Synagoge

Die ehemalige Synagoge in Konstanz erinnert an den früheren Mittelpunkt jüdischen Lebens in der Stadt. Eine Gedenktafel markiert den historischen Standort der ehemaligen Synagoge in Konstanz. Die jüdische Gemeinde ließ den Bau durch den örtlichen Architekten und Stadtbaumeister Holzmann errichten. Ein Brand zerstörte das Gebäude während der Novemberpogrome. Die Ruinen verschwanden, doch eine Gedenktafel und ein nahegelegenes Mahnmal bewahren die Erinnerung an jüdische Verfolgung und Deportation. Auf dem ursprünglichen Synagogengrundstück steht ein neu errichtetes Geschäftshaus. In der Nähe entstand eine neue Synagoge mit großem Gebetsraum, Frauengalerie, Gemeinderäumen, Küche und Mikwe. Ein weiterer Gebetsraum dient dem gemeinsamen Gebet der liberalen Gemeinde. Die Gebäude und Erinnerungszeichen verbinden die Geschichte der Konstanzer Gemeinde mit ihrer Zerstörung und ihrem Wiederaufbau jüdischen Lebens. Eine Bibliothek im Gebäude trägt den Namen Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim. Die Erinnerungszeichen verweisen außerdem auf die Deportation von Konstanzer Juden nach Gurs in den französischen Pyrenäen. Der Ort bewahrt damit ein Stück jüdischer Stadtgeschichte.

Stadt
Konstanz
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