Globus
Vor der Industrie- und Handelskammer in Kiel steht Globus, eine Skulptur von Ursula Hensel-Krüger aus dem Jahr 1958. Der Muschelkalkkörper ragt etwa 2,8 Meter in die Höhe. Ein Globus ruht auf drei Beinen und wird von zwei sanft ansteigenden, halbkreisförmigen Wänden umfasst. Subtile figurative Reliefs bedecken die Außenseiten dieser Wände.
Die Stadt Kiel verbindet den Standort mit maritimer Geschichte und einer lebendigen Kulturszene. Der Auftrag sollte Handel und Handwerk sichtbar machen. Statt einer damals verbreiteten figürlichen Darstellung entwickelte Hensel-Krüger fließende Formen für ein dynamisches Denkmal. Die offene Kugel verweist auf weltweiten Handel.
Rund um den Vorplatz treffen unterschiedliche Architekturen aufeinander. Ein skulpturaler Neubau von Kauffmann Theilig & Partner stammt aus den frühen 2000er-Jahren. Das ältere Gebäude entwarf Wilhelm Neveling Mitte der 1950er-Jahre. So steht die leichte, durchlässige Form zwischen zwei deutlich verschiedenen Bauauffassungen.
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