Silvia Luchetta
Silvia Luchetta steht in Jesolo für eine Krankenschwester, die im örtlichen Krankenhaus auf der COVID-19-Station arbeitete. Dort betreute sie Patienten mit großer persönlicher Hingabe. Viele Patienten konnten wegen der Intubation nicht sprechen, deshalb nutzte sie Schilder und Nachrichten für den Kontakt. So blieb für die Patienten menschliche Nähe möglich. Sie erkundigte sich nach ihrem Befinden und vermittelte wichtige persönliche Nachrichten aus ihrem Umfeld. Diese Gesten prägten ihre Arbeit auf der Station.
Die Belastung der Pandemie traf Silvia emotional und körperlich, während das Gesundheitssystem unter starkem Druck stand. Silvia wurde nahe dem Fluss Piave tot aufgefunden. Ihr Tod erschütterte Jesolo und machte die Belastung des medizinischen Personals sichtbar. Ihr Grab wurde in Jesolo ein Ort des Gedenkens. Menschen hinterließen dort kleine Gegenstände, Rosenkränze und persönliche Erinnerungsstücke als Zeichen ihrer Dankbarkeit. Der Diebstahl dieser Dinge löste große Bestürzung aus. Der Bürgermeister von Jesolo und der Präsident Venetiens erklärten ihre Unterstützung und Solidarität mit Silvias Familie. Ihre Geschichte bleibt eng mit Jesolo verbunden. Ihr Andenken steht für die Menschlichkeit und den Einsatz des medizinischen Personals während der Pandemie.
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