Zum Inhalt springen

Krematorium

Das Krematorium steht auf dem Bergfriedhof in Heidelberg und gehört zu dessen architektonischen Besonderheiten. Der historische Bau wurde im Jahr 1891 eröffnet.

Der Heidelberger Architekt Philipp Thomas entwarf das Gebäude aus hellem Keupersandstein als antiken Tempel. Zwei dorische Säulen tragen den steinernen Giebel. Im Giebel steigt eine Ewige Flamme aus einer Schale mit Widderköpfen auf, begleitet von zwei weiblichen Figuren. Ein Fries zeigt geflügelte Sanduhren und strahlende Sonnen. Unter dem Giebel verbinden diese Zeichen Vorstellungen von Tod, Leben und Auferstehung. Eine Treppe besitzt genau acht steinerne Stufen. Im Eingangsbereich liegen 120 Urnennischen hinter Marmorplatten mit Inschriften. Die kleine Weihehalle besitzt eine Kuppel mit blauem Sternenhimmel und einen Fries aus Engelsköpfen. Der Terrazzo-Boden trägt das Motiv Memento Mori. Ein Rundbogen zeigt Clio und eine Figur für Verklärung. Der Bergfriedhof ergänzt das Bauwerk mit Terrassen, gewundenen Wegen und den Gräbern von Friedrich Ebert und Robert Bunsen. Das Wegenetz durchzieht den Friedhof auf über 20 Kilometern. Ein moderner Anbau ergänzt das historische Krematorium, dessen ursprünglicher Bau erhalten bleibt.

Stadt
Heidelberg
Aktualisiert

Diese Seite aufs Handy holen

Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.

  • Laden im App Store
  • Jetzt bei Google Play

Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Heidelberg. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.

Was ist myTuur?

myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.