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Ilka Feis geb. Hess

Der Stolperstein für Ilka Feis geb. Hess befindet sich in Hamburg und erinnert an eine jüdische Bewohnerin der Stadt. Dieser Ort gehört zur Kategorie Geschichte und erzählt von ihrem Schicksal.

Sie kam am 17. September 1896 in Hamburg als jüngstes Kind von Julius und Gertrud Hess zur Welt. Julius Hess war in Hamburg als Immobilienmakler tätig. Die Familie wechselte zunächst mehrere Wohnorte und ließ sich später in einer Villa in Winterhude nieder. Im Jahr 1925 heiratete sie den Bankier Albert Feis. Aus der Ehe gingen später zwei Töchter hervor.

Das NS-Regime verfolgte die Familie wegen ihrer jüdischen Herkunft, während Alberts Bank in finanzielle Schwierigkeiten geriet. Die Familie versuchte daraufhin, gemeinsam nach Südamerika auszuwandern. Albert erreichte 1939 Brasilien, während die beiden Töchter nach England geschickt wurden. Ilka selbst konnte Deutschland jedoch nicht mehr verlassen. 1941 verhafteten die Nationalsozialisten sie und deportierten sie in das Ghetto Łódź. Dort wurde sie schließlich ermordet.

Stadt
Hamburg
Aktualisiert

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