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Heiliggeistkirche

Die Heiliggeistkirche in Frankfurt gehört zur Architektur der Stadt und steht auf dem Gelände des ehemaligen Dominikanerklosters. Die Kirche gehört zur Geschichte dieses Klosters in Frankfurt.

Der Dominikanerorden gründete das Kloster 1233 nahe der mittelalterlichen Stadtmauer und vollendete seine Gebäude 1245. Die Weihe der Kirche folgte 1259 nach mehreren weiteren Baujahren. Im 14. Jahrhundert wurde die Klosterkirche zu einem bedeutenden Ort für Gelehrte, Prediger und Königswahlen. Ihre Bibliothek wurde im 15. Jahrhundert zur größten in Frankfurt.

Die Reformation von 1533 leitete den Niedergang des Klosters ein, das 1803 säkularisiert wurde. Danach nutzte Frankfurt die Gebäude als Lagerhaus und Kaserne. Bombenangriffe zerstörten die Kirche 1944, doch Gustav Scheinpflug baute sie 1955 bis 1957 nach altem Grundriss neu auf. Der Neubau folgt in seiner Gestaltung dem Nachkriegsstil. Nur der spätgotische Chor stammt noch vom ursprünglichen Bauwerk.

Die Heiliggeistkirche dient als evangelische Kirche und Sitz des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt. Ihre moderne Orgel von 1961 begleitet musikalische Aufführungen. Die Kirche ist zudem barrierefrei zugänglich.

Stadt
Frankfurt am Main
Aktualisiert

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