Heiliggeistkirche
Die Heiliggeistkirche in Frankfurt gehört zum ehemaligen Dominikanerkloster und verbindet mittelalterliche Geschichte mit Nachkriegsarchitektur. Das Kloster entstand im dreizehnten Jahrhundert nahe der mittelalterlichen Stadtmauer.
Die Kirche wurde im Mittelalter geweiht und entwickelte sich zu einer bedeutenden religiösen Stätte Frankfurts. Gelehrte und Prediger prägten diesen Ort in Frankfurt. Im fünfzehnten Jahrhundert wuchs das Kloster deutlich, während seine Bibliothek zur größten Frankfurts wurde. Die Reformation leitete später seinen Niedergang ein.
Nach der Säkularisation wechselten die Gebäude ihre Nutzung und dienten unter anderem als Lagerhaus und Kaserne. Im Zweiten Weltkrieg zerstörten Bomben die Kirche. Gustav Scheinpflug baute sie zwischen 1955 und 1957 nach dem alten Grundriss im Stil der Nachkriegszeit wieder auf. Nur der spätgotische Chor stammt noch aus dem ursprünglichen Bau.
Die Kirche dient als protestantisches Gotteshaus und beherbergt den Evangelischen Regionalverband Frankfurt. Eine moderne Orgel unterstützt vielfältige musikalische Darbietungen. Die Kirche ist für Rollstuhlfahrende barrierefrei zugänglich.
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